Alte Entourage Business Mixtapes

Hallo, hier, Lebenszeichen. Lange nichts mehr geschrieben, wird sich in den nächsten Wochen aber wieder bessern, die letzten Tage hatten es in sich. Schaffe, Mitbewohner suchen, Schaffe, Zeugs, Schaffe usw. Hat sich aber gelohnt und es ist erst mal wieder etwas Luft da, ein/ neue/r Mitbewohner/in allerdings noch nicht. Naja, Suche geht quasi jetzt richtig los.

Bin bei der Youtube-Stöberei heute mal wieder über etliche neue Funde aus dem Köln-Huss-Hodn-Entourage-Business-Umfeld gestoßen, wahnsinn, was da immer wieder auftaucht. Zum Beispiel das Ten-Inch-Album “Stepping Stones” von Twit One, das vielen mit Sicherheit den Sommer 2011 versüßt hat, mir aber erst jetzt vor die Linse gelaufen ist. Schon das Cover! Zu kaufen gib es das Teil entweder zu mittlerweile üblen Preisen bei Ebay und Discogs oder aber als MP3 auf der Bandcamp-Seite von Twit One. Bei Youtube könnt ihr in die komplette A-Seite reinhören – wie er bei Minute 2.52 mal eben einen meiner liebsten Dylan-Songs ever samplet, wahnsinnig gut.

Aber noch was habe ich entdeckt. Auf der Entourage Business-Webseite kann man sich alte Mixtapes, die sonst zu Preisen von jenseits von Gut und Böse (100 Euro für eine Kassette, geht’s noch?) gehandelt werden, umsonst runterladen. “Des Griffin vs. Hulk Hodn – Klassikershit im Mix” (hier die Trackliste) gibt es zwar jeweils nur in mickrigen 128 kbit/s, aber egal, her damit, ab auf den MP3-Player. Mir ist gerade mal wieder so nach Hip-Hop, da kommt das nur recht.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 10.02.12 / 2 Kommentare
Part Time: All My Love And All Your Love

Kein Plan, wer hinter dem Druffalo Hit Squad nun genau steckt. Finn Johannsen, Dixon, die Jungs von Âme wohl irgendwie auch. Stilsichere Typen halt. In ihrem Blog (“The daily magazine for excess culture”) haben sie vor einigen Tagen ihre liebsten Songs, Alben, Bands und Konzerte von 2011 ernannt. Bei den Songs ganz oben fand sich Part Time mit “All My Love And All Your Love” wieder, der bisher komplett an mir vorbeigegangen ist. Dabei kam da doch im letzten Jahr u. a. ein Album auf Mexican Summer, wo auch schon Oneohtrix Point Never veröffentlicht hat. Auch Part Time alias Davida Loca bedient sich mächtig in den 80ern und passt doch bestens in den Chillwave-Hype der letzten Monate, ach was, Jahre.

Wenn mir jetzt noch jemand sagen könnte, wo es den Song auch zu kaufen gibt, dann wäre ich sehr glücklich. So ein perfekter letzter Track, wenn einen die Sonne schon blendet und die letzten verstrahlten Gestalten den Weg nach Hause suchen, während das Personal schon genervt mit Besen und Schaufel die Hufen scharrt. Nur einer noch, heißt es dann, vielleicht der hier.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 22.01.12 / Kommentar hinzufügen
Mathew

David Lieske alias Carsten Jost, Mitbegründer von Dial, hat seit einigen Wochen eine eigene Galerie in Berlin, Mathew. Ich selbst war leider noch nicht dort, der Text, den Lieske vor einigen Tagen allerdings bei Facebook dazu gepostet hat, lässt mich einen Besuch zumindest fest vornehmen.

“I don’t have any special opinions or convictions, don’t belong to a political group or movement but I disagree with many things. I would always define myself as a leftie and I have a libidinous relationship with the language of the left. Especially with the one of the militant left. I believe that activists can develop an authentically negative approach to society rather than cultural producers, because the work of the latter functions as a mediator between the inside and the outside of a society.”

Mathew. Scharperstrasse 12. 10789 Berlin. Love.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 22.01.12 / 1 Kommentar
Not Another Transworld Video

Neben 411 waren die Videos von Transworld früher wohl mein liebstes regelmäßiges Futter in Sachen Skateboard-Videofootage. Unter anderem deshalb. Irgendwann war ich dann allerdings raus, nicht mehr geskatet und auch nicht mehr geguckt. Fast ein bisschen überrascht war ich, als ich vor einigen Tagen über “Not Another Transworld Video” aus dem Jahr 2011 gestoßen bin. Im Interview mit dem Skateboard Monster Magazine (ha, gibt es also auch noch, gut zu wissen) erklärt Filmer Chris Ray u.a. wie es zum Titel des Videos gekommen ist:

“Der Name kam auf, als wir einen Trip nach Portland, Oregon unternahmen. Sean Malto war als Gast dabei und er twitterte, dass er mit den Transworld Jungs unterwegs ist und wir uns fragen würden, wie wir das neue Video nennen sollen. Irgendwer hat dann getweetet: „Oh no, not another Transworld Video“ und wir mussten einfach lachen. Wir fanden es lustig und auch den Jungs die im Video sind hat es gefallen. Im Endeffekt machen wir uns also einfach ein bisschen über uns selbst lustig, weil alle immer sagen die Videos wären ständig das gleiche und man weiß was man zu erwarten hat, deswegen der Titel. Irgendwie hat er uns dann aber auch geholfen diesmal alles ein bisschen anders zu machen und aus gewohnten Denkmustern auszubrechen.”

Den zitierten Ausbruch aus den gewohnten Denkmustern kann ich im Video zwar nicht wirklich entdecken, dafür ist aber speziell der Part von Wes Kremer ab Minute 23:20 ein ziemlicher Hammer. Skateboardhalle beim Cassiopeia, nächste Woche Donnerstag bist du wieder fällig.

Blauer Pfeil
Kategorie: Flimmerkiste / 22.01.12 / Kommentar hinzufügen
Wilco: Jesus, Etc.

Nur der hier noch, dann ist Schluss. Von einem der besten Alben überhaupt, einer der besten Songs aus der Feder von Jeff Tweedy und Co.

“You were right about the stars, each one is a setting sun”

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 20.01.12 / Kommentar hinzufügen
Fatal Wound vs. Poison Oak

Wo wir gerade dabei sind: Ist schon mal jemandem die Ähnlichkeit zwischen “Fatal Wound” (1992) von Uncle Tupelo und “Poison Oak” (2005) von Bright Eyes aufgefallen? Herr Oberst bedient sich wohl ohnehin gerne in der Musikgeschichte, ist auch völlig egal, aber nicht dass es hinterher heißt, keiner habe etwas gesagt. Noch immer zwei dieser Songs, die einem auf der Stelle weiche Knie bereiten.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 20.01.12 / Kommentar hinzufügen
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