Nein, ich will in diesem Beitrag gar nicht wie so viele zum hundersten mal darüber schreiben, dass Hulk Hodn und der Retrogott alias Huss & Hodn sowas ähnliches wie die Rettung des deutschen Raps sind. Mal ganz davon abgesehen, dass ich gar nicht weiß, was das eigentlich sein soll und was es da überhaupt noch bzw. mal wieder zu retten gibt. Auch nicht darüber, dass Kurt Hustle zwar mindestens genauso auf die Kacke haut und ähnlich hochfrequent über Ärsche und Huren rappt wie Fler, B-Tight und der ganze “wacke” Rest, es hier allerdings endlich mal wieder Spaß macht zuzuhören. Weil das alles eben nicht so stumpf und dumm kommt, so ewig ausgenudelt, sondern mit Raps voller Wortwitz und dem Wissen darum, dass HipHop eigenlich sowas wie Soul haben sollte – Klingeltonbeats my ass.
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Mag sogar sein, dass Huss & Hodn musikalisch gesehen tatsächlich auf ausgetretenen Pfaden latschen, aber die taugen wenigstens noch immer. Ein Track wie Fresh, Flesh, Dope ist eben immer noch besser und zeitloser als jeder verkrampfte Versuch mal was “Neues” zu machen. Aber eigentlich sollte es gar nicht darum gehen, auch wollte ich mir den durchaus angebrachten MF Doom Vergleich sparen und nicht erwähnen, dass im nähren Umfeld von Huss & Hodn noch so einiges geht:
Geplant war lediglich ein kurzer Hinweis auf die tollen Mixe (bspw. der hier, u.a. mit Common, Nas, James Brown, Mayer Hawthorne, J DIlla und natürlich jeder Menge Zeug das ich gar nicht kenne) des Retrogotts, in denen er ähnlich wie in seinen Tracks Soul, Funk und eben Rap zu einem entpannten Ganzen verbindet. Zu finden sind diese Mixe im Huss & Hodn Blog, ein Besuch dort lohnt sich sowieso, also einfach mal reingeschaut und nach Perlen für die heimische Festplatte und den IPod getaucht. Und um es jetzt endlich mal auf den Punkt zu bringen: Dope!