Alle unter "Popnews" veröffentlichten Beiträge:
Being Boring

This song is about the ideals that you have when you’re young, and how they turn out. If you watch the clip, you feel sad because you remember those times where all you cared about was having fun with your friends. This song is also about nostalgy, souvenirs, looking back to the past, and realizing you’ve become “the creature” you’ve always meant to be. The song is not depressing, it’s beautifully sad and profound. Listen to it, and you’ll remember your friends, your family members, your early loves, those people you’ll never see again, and that you’ll truly never forget. (songmeanings)

Hach. Und im Oktober sind es dann schon wieder zwanzig Jahre seitdem Being Boring, für viele der schönste Song aller Zeiten, erschien. Zeit für eine neue Domain.

Blauer Pfeil
Kategorie: Popnews / 02.09.10 / Kommentar hinzufügen
The War On Drugs

Da momentan – oder besser: schon seit längerem – ein wenig die Lust (kommt wieder) und Zeit (auch) zum Bloggen fehlt, heute mal wieder Popnews im Eilverfahren. Ist ja nicht so, dass es an Musik mangeln würde, die mich in den letzten Wochen umgehauen hat. Neben dem neuen Shed Album “The Traveller”, dem Best Coast Debüt, Ariel Pink, Aloe Blacc oder dem Christopher Rau Album auf Smallville machten mich in den letzten Wochen vor allem The War On Drugs sehr glücklich. Und das mit nur einem Song, denn “Future Weather”, die neue EP der Band aus Philadelphia konnte ich leider noch gar nicht komplett hören. Die wird allerdings auch erst Ende Oktober auf dem tollen Label Secretly Canadian erscheinen und gleich acht Tracks beinhalten. Einer davon ist “Comin’ Through” und den gibts es hier als Gratisdownload. Fantastische Musik für den leider schon bald wieder anstehenden Herbst.

Blauer Pfeil
Kategorie: Popnews / 02.09.10 / Kommentar hinzufügen
Band of Horses

Das neue und zugleich dritte Album der Band of Horses kündigt sich mit großen Schritten an. Infinite Arms wird es heißen und seit wenigen Tagen gibt es nach “Compliments” bereits den zweiten Song daraus zu hören. “Laredo” irritierte mich zunächst ein wenig, weil der Gesang anders klang als sonst: Heller und klarer, aber nach dem ersten Einsatz des Refrains wich die erste Unsicherheit sofort purer Begeisterung. Ein fantastischer und irgendwie auch sehr sommerlicher Song – und hier im Stream:

Das Cover und eine Tracklist zum Album gibt es auch schon, doch dazu mehr, wenn es am 18. Mai schließlich erscheint.

Blauer Pfeil
Kategorie: Popnews / 17.04.10 / Kommentar hinzufügen
Broken Social Scene

Heute ganz kurz und knapp: Habe soeben festgestellt, dass Broken Social Scene nicht nur eine ziemlich schicke Webseite haben, sondern nach World Sick jetzt auch noch zwei weitere Songs vom kommenden Album Forgiveness Rock Record vorab raushauen. Diese kann man hier nicht nur streamen, sondern bei allzu großem Verlangen auch schon kaufen. Forced to Love erinnert mich dabei an so tolle 90er Indierock-Momente à la Built to Spill und Konsorten, ganz anders klingt hingegen schon wieder All to All. Lisa Lobsinger, welche bereits eine ganze Weile bei den Kanadiern mit am Start ist, singt über eine schwelgerische und wirklich brilliante Synthpopnummer. Das ist schon wieder der Wahnsinn, da sind drei Songs vorab erschienen, alle drei klingen absolut unterschiedlich und doch tragen sie ganz eindeutig den Broken Social Scene Stempel. Das Album erscheint übrigens laut Pitchfork am 4. Mai. Endlich!

Blauer Pfeil
Kategorie: Popnews / 23.03.10 / 2 Kommentare
Huss & Hodn

Nein, ich will in diesem Beitrag gar nicht wie so viele zum hundersten mal darüber schreiben, dass Hulk Hodn und der Retrogott alias Huss & Hodn sowas ähnliches wie die Rettung des deutschen Raps sind. Mal ganz davon abgesehen, dass ich gar nicht weiß, was das eigentlich sein soll und was es da überhaupt noch bzw. mal wieder zu retten gibt. Auch nicht darüber, dass Kurt Hustle zwar mindestens genauso auf die Kacke haut und ähnlich hochfrequent über Ärsche und Huren rappt wie Fler, B-Tight und der ganze “wacke” Rest, es hier allerdings endlich mal wieder Spaß macht zuzuhören. Weil das alles eben nicht so stumpf und dumm kommt, so ewig ausgenudelt, sondern mit Raps voller Wortwitz und dem Wissen darum, dass HipHop eigenlich sowas wie Soul haben sollte – Klingeltonbeats my ass.

Huss & Hodn

Mag sogar sein, dass Huss & Hodn musikalisch gesehen tatsächlich auf ausgetretenen Pfaden latschen, aber die taugen wenigstens noch immer. Ein Track wie Fresh, Flesh, Dope ist eben immer noch besser und zeitloser als jeder verkrampfte Versuch mal was “Neues” zu machen. Aber eigentlich sollte es gar nicht darum gehen, auch wollte ich mir den durchaus angebrachten MF Doom Vergleich sparen und nicht erwähnen, dass im nähren Umfeld von Huss & Hodn noch so einiges geht:

Geplant war lediglich ein kurzer Hinweis auf die tollen Mixe (bspw. der hier, u.a. mit Common, Nas, James Brown, Mayer Hawthorne, J DIlla und natürlich jeder Menge Zeug das ich gar nicht kenne) des Retrogotts, in denen er ähnlich wie in seinen Tracks Soul, Funk und eben Rap zu einem entpannten Ganzen verbindet. Zu finden sind diese Mixe im Huss & Hodn Blog, ein Besuch dort lohnt sich sowieso, also einfach mal reingeschaut und nach Perlen für die heimische Festplatte und den IPod getaucht. Und um es jetzt endlich mal auf den Punkt zu bringen: Dope!

Blauer Pfeil
Kategorie: Popnews / 17.07.09 / 9 Kommentare
Grizzly Bear

Seit zwei Wochen läuft “Two Weeks” von Grizzly Bear jetzt schon bei mir in Dauerrotation. Bisher hatte ich die vierköpfige Band aus New York so gar nicht auf dem Schirm, dabei fahren die Indiestreber aus Brooklyn mit ihren Alben und EPs bereits seit 5 Jahren immer wieder Bestnoten bei Pitchfork und co ein. Mit ihrem neuesten und nächste Woche erscheinenden Album “Veckatimest” haben sie jetzt aber auch endlich mich gepackt.

Grizzly Bear

“Two Weeks” ist ein wahnsinnig fluffiger Popsong zwischen Fleet Foxes und Modest Mouse – um mal ein paar aktuelle und durchaus bekannte Referenzbands zu bemühen. Wer mit barock anmutenden Gesangsharmonien nicht viel anfangen kann, sollte die Finger davon lassen, alle anderen werden vielleicht genauso begeistert sein wie ich. Als weiteren Vorgeschmack auf das Album gibt es noch den Track “Cheerleader” auf der Grizzly Bear Homepage zu finden, ein sehr verträumtes und wiederum hallreiches Stück. Einfach perfekt.

Bonus: Für Freunde des gepflegten Indie-Frenchhouse-Disco-Schlagers gibt es “Two Weeks” auch noch im Fred Falke Remix. Ich bleibe diesmal allerdings lieber beim Original.

Blauer Pfeil
Kategorie: Popnews / 21.05.09 / 4 Kommentare
 1 2 3 4 >