Die Bilder von Jackson Pollock lösen bei vielen Betrachtern meistens folgende Reaktion aus: Ein Schritt zurück, Stirnrunzeln und dann dieser Satz: “Was soll denn der Scheiß, das kann ich doch auch, mh.” Und diese Leute haben völlig Recht … Ab dafür!
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Die Bilder von Jackson Pollock lösen bei vielen Betrachtern meistens folgende Reaktion aus: Ein Schritt zurück, Stirnrunzeln und dann dieser Satz: “Was soll denn der Scheiß, das kann ich doch auch, mh.” Und diese Leute haben völlig Recht … Ab dafür!
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Kieran Hebden ist in musikalischer Hinsicht ein wahrer Tausendsassa. Egal ob er nun unter seinem Anonym Four Tet beeindruckende und wunderschöne Electronica-Alben aufnimmt, mit seiner Band Fridge Post-Rock zum Besten gibt oder sich mit Kollege Steve Reid an Jazz-Musik probiert – Es funktioniert immer. Hebden fühlt sich pudelwohl zwischen Electronic, Rock, Hip Hop, Jazz, Funk, Soul und Pop. Und vor allem möchte er eines nicht: Sich festlegen.
Als hätte er nicht schon genug zu tun, haut Hebden jetzt auch noch eine Compilation für die weltbekannte “DJ-Kicks“-Reihe heraus. Schon lange kommt es dabei weniger auf die Mix-Qualitäten der Künstler an, vielmehr zählen eine gute Auswahl an Tracks und die Vielfalt von Stilen, Genres und Einflüßen. Zuletzt machten bekannte Namen wie Erlend Øye oder Annie ihre Sache in Sachen DJ-Kicks sehr gut, doch Four Tet setzt noch eins drauf. Sein Mix macht vor fast keinem Genre halt und verliert dabei trotzdem nie den berühmten roten Faden. Immer schön im Flow bleiben.
Hebden gewährt dem Hörer einen kleinen Einblick in seine über 4000 Platten umfassende Musiksammlung und auf seiner Version der DJ-Kicks finden sich sowohl sehr aktuelle, als auch schon in die Jahre gekommene Stücke. Und obwohl zwischen Madvillain und Curtis Mayfield mal locker 30 Jahre liegen, harmoniert das alles wunderbar miteinander. Madvillain, Animal Collective, Gary Davis oder Quickspace Supersport – Als wären all diese Highlights im Verlauf der Compilation noch nicht genug, erwarten den Hörer am Ende noch meine beiden persönlichen Favoriten: Group Home’s “Up Against The Wall (Getaway Car Mix)” mit seinem fluffigen Beat (produziert von DJ Premier) und dem rollenden Piano ist ein HipHop-Track zum Dahinschmelzen. Den Abschluss dieses gelungen Mixes bildet ein 10 minütiges Bassgewitter der englischen Electronica-Helden Autechre. Hut ab!
Eine Ära neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Mit “Funkelperlenaugen” (Pur) kann man schon jetzt dem letzten Konzert von Wateron entgegenblicken. Der geneigte Rock’n'Roll-Fan wird am 23. September diesen Jahres das letzte mal die Chance haben die drei Herren live auf einer Bühne zu sehen (Von der großen Reunion-Tour 2009 mal abgesehen). Stattfinden wird das Spektakel im Landei Lugau und es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn dieses Konzert nicht in die An(n)alen des Rocks eingehen wird. Doch noch ist es ja nicht so weit und die Band schenkt uns vorab noch ihre letzte EP “Do it like the rabbits do”.
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Nach langen Aufnahmen ist das Werk endlich fertig und die Mühe hat sich gelohnt. Irgendwo zwischen Motorpsycho und Franz Ferdinand treffen hier impulsive Gitarrenklänge und treibende Rhythmen auf Refrains mit Hitpotential. “Oh my god, he’s got a knife!” ist so eine Zeile, die sich einbrennt und für den lässigsten Ohrwurm der letzten Zeit sorgt. Für läppische 4 Euro sollte man sich schnellstmöglich die EP zulegen und das Abschluss-Konzert ist sowieso eine Pflichtveranstaltung.
Alle weiteren Infos findet ihr auf der Wateron-Homepage und der MySpace-Seite.
Auch wenn hier seit geraumer Zeit alles neu und irgendwie anders ist, möchte ich trotzdem eine gute Idee von der alten Homepage beibehalten, die Rede ist natürlich vom Duffbeers-MP3-Sampler. Eben dieser geht hiermit bereits in seine vierte Runde und ich hoffe die zusammengestellten Songs lassen die Endorphine des Hörers nur so hüpfen. Und wer nicht die Katze im Sack runterladen möchte: Der Sampler geht diesmal wieder in Richtung Indie-Pop-Rock, von fluffig bis treibend ist alles dabei.
Tracklist: (ein Großteil der Links wird sicherlich bald nicht mehr funktionieren)
01 Lambchop – Up with people (live)
02 Sean Na Na – Princess and the pony
03 Destroyer – European oils
04 Broken Social Scene – 7/4 shoreline
05 Death cab for Cutie – Title and registration
06 Nada Surf – Do it again
07 Arcade Fire – Rebellion (Lies)
08Wolf Parade – Shine a light
09 Pinback – Fortress
10 The Clientele – Since K got over me
11 Okkervil River – Black
12The Constantines – Love in fear
13Band of Horses – The Great Salt Lake
14 Camera Obscura – If looks could kill
15 The Decemberists – Engine driverCover: Download (PDF-Dokument/2 MB)
Also wie immer: Songs runterladen und ordnen, CD brennen, Cover ausdrucken und ausschneiden, ab damit in die CD-Hülle und fertig ist die Bude. Viel Spaß beim Hören!