Was so alles im Juli 2007 geschrieben wurde:
My first trumpet

Kevin Hamann alias ClickClickDecker zeigt sich mal wieder spendabel und stellt sein neues Album über das Netlabel Aerotone frei ins Netz. Allerdings erwartet den Hörer hier nicht wie bei seinen sonstigen Alben ein liebevoll schrammeliger Sound zwischen Bright Eyes und den frühen The Promise Ring. Vielmehr dreht sich hier alles um den Song selbst, ein Instrumental-Album ist es also geworden.

My first Trumpet

Sehr entspannt das Ganze, stellenweise ein bisschen viel Geklimper, aber wer seine Freude an The Album Leaf oder ähnlicher Musik findet, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hiermit glücklich werden. Sehr schöne Musik für verschlafene Vormittage, ab Zwölf dann aber bitte was anderes, zum Beispiel ClickClickDecker.

Und wenn man einmal auf der Homepage von Aerotone ist, lohnt sich ein Blick auf die anderen Releases, da ist teilweise wirklich wunderbares Zeug dabei. Siehe zum Beispiel im letzten Artikel über Netlabels.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 28.07.07 / Kommentar hinzufügen
Wipe that Sound

Jetzt geht’s rund, Power-Blogging ist angesagt, ein Beitrag jagt den nächsten. Wen das alles interessiert? Keine Ahnung, anhand der Kommentare kann ich sagen: Niemanden. Mir egal, es geht weiter:

Wipe that sound

Heute gibt es einen Mix zum Download, vollgepumpt mit Techno, ein bisschen House und einer Priese Funk & Soul. Für alle Old School Heads: Mit 45 Minuten und 5 Sekunden passt das Ganze sogar bequem und passgenau auf eine Kassettenseite. Na hier, die Dinger bei denen nach einer Weile immer Kabelsalat rauskommt, genau. Zwei oder Drei Übergänge wie immer verhunzt, aber das gehört noch dazu und da kann man ja mal eben gekonnt weghören. Viel Spaß damit!

Tracklist:

01 \\ Mouse on Mars – Wipe that sound
02 \\ Studio R – Clapz feat. Mocky (Slope Remix)
03 \\ Escort – Starlight (Darshan Jesrani’s Parks Department Dub)
04 \\ Theo Parrish – Sweet sticky
05 \\ Booka Shade – Paper moon
06 \\ Beanfield – Close the gap Pt. 1
07 \\ Rhythm & Sound – Free for all (Soundstream Mix)
08 \\ Carsten Jost – Love
09 \\ Jesse Rose – Itchy dog (Groove Edit)
10 \\ Daft Punk – Phoenix
11 \\ Hot Chip – My piano (Super Dub)

Download: Hier klicken (Aufgrund von Fäule erstmal gelöscht)

It’s only bad djing and some nice tracks, but I like it.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 24.07.07 / 8 Kommentare
Live: The Hidden Cameras

19.07.2007 / Scheune, Dresden. Die Scheune in Dresden ist kein Überclub wie es sie in Berlin oder anderswo gibt, hier reichen sich nicht jede Woche mindestens drei hippe Bands das Zepter der Coolness weiter. Es ist schön, dass dort überhaupt noch eine Band in unregelmäßigen Abständen auftritt, denn die Scheune stand letztes Jahr schon kurz vor der Schließung. Es wäre ein Jammer gewesen, schließlich sah ich dort schon Bernd Begemann, Stars oder auch The Whitest Boy Alive, Konzerte die allesamt mindestens in meinen Top 10 auftauchen. Und das liegt nicht ausschließlich daran, dass ich relativ wenig Konzerte besuche. Ob es die Hidden Cameras auch in die Liste meiner Konzert Hall of Fame schaffen sollten, das entschied sich an diesem sehr warmen Abend.

The Hidden Cameras

Schon etwas länger hatte ich das kanadische Kollektiv rund um Sänger und Songwriter Joel Gibb (mittlerweile in Berlin lebend) ein wenig vernachlässigt, ihre Songs schafften es nur noch selten in den letzten Monaten in meine Playlisten. Umso größer war dann die Freude über ein fantastisches Konzert. Ich wusste zwar, dass das eine sehr gute Band ist, aber wir direkt einen Songs wie “A Miracle” treffen oder Hits à la “Lollipop” zum Tanzen bringen können, das hatte ich fast schon vergessen. Wie gut, dass mich die Band selber direkt nach dem ersten Song wieder daran erinnerte.

Aber ganz ohne Erwartungen ging ich dann doch nicht in diesen Abend. Die Hidden Cameras spielten schon in Kirchen, alten Sex-Kinos oder Bordellen, dagegen erscheint ein Ort wie die Scheune geradezu bieder. Würden sie zu sechst oder doch mit 16 Leuten auftreten, wieviel hält die Bühne des kleinen Clubs überhaupt aus? Und: Stehen am Ende mehr Leute auf der Bühne als im Publikum, schließlich wurde nicht wie bei anderen Konzerten groß Werbung gemacht oder Flyer verteilt.

Als wir ankamen, es war ca. 22.00 Uhr, konnte man immernoch nicht rein, die Türen blieben bis zum Konzertbeginn geschlossen. Nach 15 Minuten erklangen allerdings schon erste Töne aus dem Innenhof und die 8-köpfige Band kam mit Kaputzen bedeckt die Treppen hinauf und es konnte losgehen. Wie auf den Alben wurde eine Mischung aus schnellen, sehr poppigen Stücken und melancholisch langsamen Songs gespielt. Also nicht nur aufgrund der zahlreichen verschiedenen Instrumente sehr abwechslungsreich das Ganze, vor allem aber kein bisschen langweilig. Zweimal noch mussten sie auf die Bühne, der Korg hatte den Geist schon aufgegeben, doch dann war ein wunderbares Konzert zu Ende und ich bin sicherlich nicht der Einzige, dem die nächsten drei Tage diese Melodien einfach nicht mehr aus dem Kopf gingen. Prädikat: Absolut empfehlenswert.

PS: Weder Konzertfotos, noch vernünftige MP3s, wie schwach. Aber für ersteres bin ich immer zu faul und die Sache mit den MP3s: Ich fand einfach keine vernünftigen in den Weiten des Netzes, sorry.

Blauer Pfeil
Kategorie: Konzerte / 23.07.07 / Kommentar hinzufügen
Neues aus Schweden

Zugegeben, für alle Checker und Musiknerds wird das schwedische Label Labrador nichts Neues mehr sein. Für alle anderen sollte spätestens jetzt ein Anlass gegeben sein sich mit der Musik des Labels aus dem hohen Norden zu beschäftigen, denn die Macher haben hier eine wunderbare Compilation zusammengeschnürrt. 68 Songs und somit über 3 1/2 Stunden Musik für lau, wie großartig ist das denn?

Labrador

We have a very exciting autumn at Labrador with new albums from Irene and Club 8 in September, Sambassadeur in October and The Radio Dept. in November. Til then, we hope you will enjoy our summer gift – the official Labrador Summer Sampler of 2007. Sixty eight of our favourite songs – from forgotten classics like Chasing Dorotea’s “Anchor song” to the new Club 8 single “Whatever you want”.

Der Download lohnt sich wirklich und es gibt wohl kaum jemanden der wirklich schon alles kennt. Von den sehr guten Mary Onettes, über Rockbratzsounds à la The Legends bis zu alten Schmachtern wie Lasse Lindh und Pelle Carlberg ist alles dabei. Hier noch die Tracklist als Textdatei, uneingeschränkter Hörbefehl.

Offline!

Runterladen kann man das ganze in vier Teilen via Rapidshare, sollte also sehr flott gehen, auch wenn es insgesamt 350 MB sind.

(via Lunapark6)

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 22.07.07 / 1 Kommentar