Das ist doch mal eine Ansage: Rave Strikes Back. Nein, es geht nicht um NuRave, es geht um ein Gefühl. Und bevor ich mich hier in Beschreibungen und Erklärungsversuchen verzettel, ein kleiner Infotext von der Seite selbst, in welchem Vorhaben und Anliegen besser erklärt werden, als ich das je könnte:

Rave Strikes Back

Leider wurde dem unschuldig dreinblickenden Wörtchen RAVE Unrecht getan. Ihm wurde negativer Ballast ans schmale Fußgelenk geknotet und nun mag es kaum noch jemand in den Mund nehmen aus Angst davor, sich den Unterkiefer splittrig zu brechen. Es ist gar so weit gekommen, dass einem nicht selten das Tragen pinkfarbener Fellschlaghosen, neongelber Mondlandeschuhe und hautenger Smiley-T-Shirts angedichtet wird, erzählt man jemandem mit leuchtenden Augen, man habe am Wochenende mal wieder so richtig geravet. Damit soll nun Schluss sein! Dies ist die Rekultivierung jenes ins “soziale Aus” gedrängten Wortes. Dies ist der Schulterschluss stolz geschwollener Raverbrüste. Dies ist der Aufruf, endlich wieder zu raven anstatt nur halbherzig “feiern zu gehen”. Dies ist die Rückkehr der stolz erhobenen Partyfaust. Dies ist die Wiederbelebung eines Lebensgefühls. Rave Strikes Back!

Yeah! Und die Seite bietet so einige Möglichkeiten, seine Zeit schwelgend in den tollsten Rave-Erinnerungen zu verbringen und selber dazu beizutragen. Eine Galerie, die einmal komplett durchgeklickert werden will, ravekompatible Feierlichkeiten in der Umgebung und so einige angesammelte Geschichten und Berichte von den schönsten Raves. Und als Bonus gibt’s dann noch das Rave-Strikes-Back-Shirt … als Statement für die stolz geschwollene Raverbrust. Sozusagen der totale Rave-Overkill, so muss das sein.

Seit gestern lässt sich dort übrigens auch meine kleine Ausarbeitung zum Thema finden: 10 Tracks die mich in den letzten Jahren (auch wenn es noch nicht allzu viele sind) ravetechnisch begleitet haben und ganz einfach prägend waren.

  • Rick Wade – Deep n dirty
  • Daft Punk – Revolution 909
  • Soul Capsule – Law of grace
  • Autosundmädchen – All the world loves lovers
  • Maus & Stolle – Extra Vergine
  • Mike Grant – My soul my spirit (Mr G’s Freedom Train Mix)
  • Craig Alexander – Soul revival
  • Âme – Kuma
  • Marshall Jefferson – Mushrooms (Salt City Orchestra Out There Mix)
  • Terre Thaemlitz – Grand Central, Pt. II (72 hrs. By Rail From Missouri)

Also … mal endlich wieder raven, anstatt nur halbherzig “feiern zu gehen”. Und wie The Rapture schon ganz richtig feststellten: People don’t dance no more, they just stand there like this. They cross their arms and stare you down and drink and moan and diss.