Eclectic Venue

Sonntag ist Blogtag, und somit gibt es gleich noch einen Veranstaltungstipp für die kommende Woche hinterher. Also, Kalender gezückt und dick und fett markiert:

RadioEins

Nächsten Freitag ist es mal wieder soweit, Starsky und Hutch bringen kleine und große Vinylplatten zum Einsatz und freuen sich auf wunderbare Gäste, die im Theatercafé die einmalige Chance erwartet, sich zu einer Brause ihrer Wahl endlich mal in aller Ruhe eine unfassbar hochinteressante Mixtur zwischen Yacht Rock, Dark Metal und dem besten aus 100 Jahren House und Country zu Gemüte zu führen … puh, Satzende. Es kommt noch besser, denn der Eintritt zu diesem Event der Premiumklasse ist frei. Wir sind ab 22 Uhr da, ihr könnt gerne später nachkommen, doch dann sind die besten Plätze sowieso schon weg.

Freitag, 26. März * Theatercafé, Jena * Chazzman & Basco legen Platten auf

Blauer Pfeil
Kategorie: Intern / 21.03.10 / 2 Kommentare
Real Estate

Wusste doch, dass ich diesen Song schonmal irgendwo gehört habe. Die Rede ist von Beach Comber und der dazugehörigen Band Real Estate, die Ende des vergangenen Jahres nicht nur endlich ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht haben, sondern zuvor auch schon zweimal auf dem im August erschienenen Underwater Peoples Summertime Showcase Label-Sampler vertreten waren.

Real Estate

Obwohl dieser Sampler ausnahmslos sehr gut war bzw. noch immer ist, waren es vor allem die beiden Songs von Real Estate, die mir besonders gut gefallen haben. Und jetzt, wo sich der Frühling endlich langsam nach draußen traut, entfaltet der Sound der vier aus New Jersey stammenden Jungs nochmal eine ganz andere Wirkung. Luftig locker und ohne große Anstrengung schaffen es die zehn Tracks des Albums einen warmen Lo-Fi Teppich für den perfekt faulen Tag am See oder im Park zu weben. Ähnlich wie bei The Shins oder so manchem Pavement Song, gefällt mir diese Mischung aus sommerlichem Pop und beinah instrumentalem Folk – und so klingen viele der Tracks dann auch eher nach einer Art Jamsession, und viel weniger wie ein klassischer Popsong. Hits sucht man auf dem Real Estate Album wahrscheinlich vergebens, dafür findet man aber jede Menge Lieblingslieder und den passenden Soundtrack für den kommenden Sommer. Tolles Album, und zum Glück dann doch noch entdeckt.

Blauer Pfeil
Kategorie: Plattenkritiken / 21.03.10 / Kommentar hinzufügen
In love with Mix

Mein momentaner Lieblingsmix kommt von Carsten Jost alias David Lieske, welcher bereits vor dreieinhalb Jahren (man, ist das schon wieder lange her) hier im Blog mit seinem Label Dial Erwähnung fand. Lieske ist bei Dial nicht nur für die Cover und das Artwork insgesamt verantwortlich, sondern veröffentlicht auch schon selbst seit über zehn Jahren fantastische Tracks auf u.a. eben Dial, Sender Records, Ladomat oder auch Klang Elektronik. Als DJ konnte ich den mittlerweile in Tel Aviv lebenden Künstler bisher leider noch nicht erleben, als kleines Trostpflaster gibt es dafür aber seit ein paar Tagen ein tolles DJ-Set von Jost im Netz. Der “In love with” Mix macht nicht nur Lust auf den kommenden Sommer, sondern bietet auch viele mir unbekannte Stücke, die sich zwischen bekannteren Tracks von Leuten wie Pépé Bradock, Moodymann, John Daly, dem Krause Duo oder auch Kerri Chandler versteckt haben.

Download: megaupload / mp3 / 83 MB

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 21.03.10 / Kommentar hinzufügen
The Unknown Band

Je länger ich in Jena lebe, desto mehr wird mir klar, was für ein musikalisches Potential in dieser Stadt schlummert. So auch heute mal wieder, und somit ist es an der Zeit für eine neue Runde Local Heroes, auch wenn diese heute sicherlich ein wenig knapper als sonst ausfällt. Der Grund dafür ist denkbar einfach, es mangelt an Informationen und somit muss die Musik für sich sprechen. Wovon ich hier eigentlich rede? Von The Unknown Band, einem DJ, der seinem Name alle Ehre macht: Kein MySpace, Facebook, Twitter oder weißdergeierVZ. Keine Homepage, Fotos und sonstigen Anhaltspunkte an denen sich der Verfasser dieses Beitrags entlanghangeln könnte. Sich in den Vordergrund zu drängeln sieht jedenfalls anders aus, und so verwundert es auch nicht, dass die unbekannte Einmann-Band eher selten an den Plattentellern dieser Stadt gesichtet wird – leider.

the unknown band

Gestern kam es dann aber doch mal wieder vor und heraus kam dabei eine Stunde Gastmix bei den Jungs vom fantastischen Breakaway Radio, die demnächst eigentlich nochmal ihren eigenen Local Heroes Artikel verdient hätten. Bis dahin empfehle ich euch den tollen Mitschnitt vom 11. März 2010 – eine Stunde The Unknown Band und im Anschluss Jaroed mit herrlich entspanntem Dubstep und Drum & Bass. Eigentlich nicht unbedingt meine Baustelle, vor allem nicht als kompletter Mix, aber hier passt dann eben doch alles und ich lasse mich gerne auf die zweistündige musikalische Reise ein. Wer mitkommen will, bitte hier das Ticket lösen:

Und auch wenn ich schon an anderer Stelle einmal darauf hingewiesen habe, sei euch hiermit nochmal der Love Maschine Mix von The Unknown Band aus dem Fatplastics Adventskalender vom vergangenen Jahr ans Herz gelegt. Zeitlos schöne Tracks und diese auch noch perfekt gemixt, wenn auch leider ohne Tracklist – aber wie schon gesagt, die Musik spricht für sich, und das tut sie verdammt gut.

Blauer Pfeil
Kategorie: Local Heroes / 12.03.10 / 2 Kommentare
Servereinbruch

Seit Beginn der Messung am 22. Februar diesen Jahres, stiegen die Besucherzahlen meines Blogs beinah von Tag zu Tag (leichte Schwankungen vorhanden, aber zu verkraften) und gestern war es dann “endlich” soweit: Besucherrekord, die magische Grenze von sage und schreibe 61 (verirrten) Usern wurde überschritten. Weltherrschaft, ich hör dir trapsen. Und das nicht nur wegen diesem Meilenstein in Sachen Besucherzahlen, nein, auch weil jemand tatsächlich in der Zaubergoogle nach “die besten plattenkritiken” suchte und am Ende genau hier landete. Warum, weiß ich nicht. Außerdem vereinzelte Stalker-Attacken à la “duffbeers jena” … läuft. Statpress ist schon echt ein schönes Spielzeug.

Tags: sinnlos, banal, lachhaft, unwichtig, ego

Blauer Pfeil
Kategorie: Intern / 11.03.10 / 1 Kommentar
The National

Indierock, ich habe dich wieder richtig lieb. Grund dafür ist das Mitte Mai erscheinende neue Album “High Violet” von den übergroßen The National, und meine Vorfreude könnte größer wirklich kaum sein. Ihre vier bisherigen Alben sind allersamt kleine Meisterwerke, und auch wenn mich Bands wie die Editors oder selbst Interpol in letzter Zeit kalt ließen, The National packen mich stets umso mehr. Gestern waren sie bei Jimmy Fallon und spielten den ersten Track des neuen Albums, nämlich “Terrible Love”. Großartig, dafür binde ich sogar ausnahmsweise mal einen potthäßlichen NBC Videoplayer bei mir ein:

Neben dem neuen Werk von Broken Social Scene kann ich dem Album eigentlich schon jetzt, komplett ungehört, einen festen Platz in meinen Jahres Top Ten einplanen. Sooo gut – und mir fällt ein, ich brauche noch ‘ne Karte für das Konzert.

Blauer Pfeil
Kategorie: Fundstücke / 11.03.10 / 2 Kommentare
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